Prince hat`s getan, Nick Cave hat`s getan, Fred Durst hat`s getan, Rob Zombie hat`s getan - sehr erfolgreich sogar - und nun hat`s auch Glenn Danzig hinbekommen! . . . Er hat einen eigenen Film gedreht!

Pläne dazu hegte er zwar schon ziemlich lange, aber nun hat er es endlich einmal durchgezogen und als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und natürlich auch Darsteller und Musiker ein höchst anspruchsvolles und sensibles Emanzipationsdrama mit dem Titel Death Rider In The House Of Vampires abgedreht, bei dem Grindhouse-Fans selbstverständlich voll auf ihre Kosten kommen können. Allerdings auch Dank der Unterstützung von einigen ganz bekannten Genre-Gesichtern wie Danny Trejo, Julian Sands und auch Eli Roth gibt sich eines seiner beliebten Stelldichein; neben der rassigen Kim Director. Die Hauptrolle als Death Rider spielt jedoch der recht unbekannte Devon Sawa.

Der Trailer wirkt natürlich so richtig dolly grindy, trashig, absichtlich billig produziert und dennoch trieft die Coolness aus allen Poren. Da gibt es jede Menge Western, riesige Titten an hübschen Frauen, Vampire überall, ein schleimiger Obermacker, billigste Effekte, aber auch viel Blut. Die Atmosphäre wirkt zwar etwas an Rob Zombie angelehnt, fairer Weise sei aber erwähnt, dass Danzig schon vor Zombie auf die Idee kam einen Film zu drehen, aber damals nicht genügend Geldgeber für sein Projekt fand. Pläne zu einem Release gibt es derzeit noch nicht.

Zur Zeit des Wilden Westens gibt es in der Wüste ein Refugium, was von Vampiren geleitet wird und deswegen kaum ein Gesetzeshüter betreten will. Das Refugium steht eigentlich nur den Vampiren offen, doch der Death Rider hat dermaßen viel Scheiße gebaut, dass diese Zuflucht seine letzte Chance vor dem Henker ist. Der Preis ist allerdings extrem hoch: eine Jungfrau, deren Blut noch rein ist.